Fotoreportage bei Dirndl Karin Kolb – Handarbeit mit Liebe zum Detail

3. Juli 2018 | Branding, Fotografie | 0 Kommentare

Als Schneiderin und Modedesignerin war Karin Kolb bereits bei größeren Trachtenhäusern im Alpenraum tätig. Wegen ihres Mannes zog die gebürtige Niederrheinerin nach Taunusstein in Hessen …und ihre Liebe zu den Bergen sowie zur Tracht ist geblieben. Ihre Augen leuchten, wenn sie vom Skifahren und ihren regelmäßigen Reisen nach Tirol schwärmt. Ein Stück dieser „zweiten Heimat” spürt man auch, wenn man ihr helles Atelier unterm Dach im Taunus betritt. Vor einigen Jahren hat sie sich mit Dirndl Karin Kolb selbstständig gemacht – einem Studio für maßgeschneiderte, individuelle Dirndl. Hier entwirft und fertigt sie auch ihre ikonischen Blumengürtel, aber dazu später mehr.

 

Handwerkskunst, festgehalten mit der Leica

Mir war es eine Freude, Karin bei der Arbeit mit meiner Leica zu fotografieren. Sie ist einer dieser Menschen, der mit Herzblut bei der Sache ist und auf die Details achtet. Dabei fasziniert mich besonders, mit welcher Hingabe sie all ihre Designs entwickelt und anschließend in Eigenarbeit anfertigt. Bei ihrer Handwerkskunst kommen Geschmack, Talent und Geduld zusammen. Zudem arbeitet sie bewusst mit ausgewählten Stofflieferanten zusammen, die fast ausschließlich aus Deutschland und Österreich stammen. Dabei achtet sie auf hohe Qualität und besondere Designs der Webereien, die genau wie sie nicht auf den Massenmarkt, sondern auf Liebhaber ausgerichtet sind. Schon hierbei wird deutlich, dass Karin mit ihrer Marke Dirndl Karin Kolb etwas Besonderes aufgebaut hat, das man nicht von der Stange kaufen kann.

 

 

Modernes alpines Lebensgefühl

Karin sagt selbst, dass sie Dirndl zum Wohlfühlen schneidert. Während sie die Wünsche ihrer Kundinnen umsetzt, hat sie dabei stets ein Bild vor Augen: Sie denkt an einen entspannten Ausflug in den Bergen; an das Gefühl, wenn man die frische Bergluft einatmet, sich die Sonne aufs Gesicht scheinen lässt und im Dirndl barfuß durch die grünen Wiesen läuft. In diesem Sinne arbeitet sie gern mit leichten Materialien, die sie so bearbeitet, dass sie angenehm zu tragen sind. Vor allem ihre von Hand gestiftelten Röcke fallen formschön ohne dabei aufzutragen.

In Karins Entwürfen spiegeln sich Tradition und Moderne – das „neue alpine Lebensgefühl”, wie sie es nennt. Ihr ist es wichtig, moderne Stoffe und Farbkombinationen einzusetzen, die sie mithilfe althergebrachter Handwerkstechniken verarbeitet. Dabei wird jedes Dirndl zum Unikat, so einzigartig wie die Berge.

 

 

Maßgeschneiderte Dirndl – auch zur Hochzeit

Zu Beginn der Fotoreportage fiel mein Blick zunächst auf die drei Schneiderpuppen, die Karins maßgeschneiderte Dirndl tragen. Eines davon ganz in Weiß. Einfarbig muss es übrigens gar nicht sein – viele Kleider sind auch mit roséfarbenen Akzenten oder in knalligeren Tönen gearbeitet. Ganz so, wie es eben zum Brautpaar und zur Feier passt. Karin berichtet, dass bei ihr inzwischen überwiegend Brautdirndl in Auftrag gegeben werden. Praktischerweise kann man ihre Kleider auch nach dem großen Tag tragen. Falls nötig, wird der Rock dann einfach gekürzt.

Ob man das gewünschte Dirndl nun zur Hochzeit oder für andere Anlässe bestellt: Aufgrund der wachsenden Beliebtheit kann man durchaus mit fünf bis sechs Monaten Wartezeit rechnen bevor ein solches Kleid fertiggestellt wird. Dafür erhält jede Kundin ein Einzelstück, das Karin mit viel Liebe zum Detail entworfen und geschneidert hat. Bei der passenden Auswahl von Schnitten, Stoffen und Farben ist sie in ihrem Element: Karin geht auf individuelle Wünsche ein und kann aufgrund ihres Stilempfindens sowie ihrer langjährigen Erfahrung kompetent beraten.

 

 

Karins Blumengürtel

Karin Kolbs Handwerkskunst erkennt man an den liebevollen Details. So bestickt sie zum Beispiel Accessoires wie Taschen passend zum Kleid sowie zur Bluse. Das Besondere an Ihren Entwürfen sind die natürlich wirkenden Blumengürtel, die man in ihrem Online-Shop auch als Einzelstück erwerben kann. Jede Stoffblüte fädelt sie einzeln von Hand auf, um diese anschließend auf einem Gummiband zu befestigen. So passt der Blumengürtel genau über die jeweilige Schürze. An beiden Enden befinden sich jeweils zwei lange Satinbänder, womit man sie angenehm um die Taille wickeln und zur Schleife binden kann. Im Sommer ergänzen die farbenfrohen Blumengürtel übrigens auch schlichte Sommerkleider auf wunderbare Weise.

 

Diese Fotoreportage habe ich wie üblich mit meiner Leica fotografiert.

Karin Kolb finden Sie auf folgenden Kanälen: Webseite, Facebook, Instagram, Pinterest.

Ich freue mich, dass der Schweizer Hochzeitsblog “Hochzeit um 3” Teile dieses Berichts aufgegriffen hat. Schauen Sie gern auf den Seiten von Claudia Magas vorbei.

 

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— Herzlichst, Christina Simon

 

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